Ach so, nun zerfleischen sich Stadtrat und Verwaltung der Stadt Geilenkirchen. Hier die Links zur aktuellen Berichterstattung der AZ/AN (Geilenkirchener Zeitung) vom 15.12.2016:

http://www.aachener-zeitung.de/lokales/geilenkirchen/viel-kritik-an-buergermeister-georg-schmitz-in-haushaltsreden-1.1513384

http://www.aachener-zeitung.de/lokales/geilenkirchen/kommentiert-klartext-geredet-1.1513382

Schön, dass wir bei diesem im Vorfeld durchaus absehbaren Gesamt-Krampf zumindest noch Erwähnung finden in der Presse, zu der letzten Rastsitzung. Inkompetenzen in ernsten Verantwortlichkeiten sind hier bei uns schon lange kein Thema mehr.

Wollen wir uns jetzt ernsthaft nur noch hinter Kritik und Selbstmitleid verstecken oder gehen wir die Restthemen noch ernsthaft an? Konzept tot, Straßen und Kanäle in der Verantwortung der Stadt!!!

Jammert nicht aus parteipolitischen Gründen, übernehmt zumindest die Verantwortung der offenbar führerlosen Stadt Geilenkirchen im Stadtrat der Stadt Geilenkirchen. Eigentum der Stadt verpflichtet, auch wenn man noch so sehr versucht ein Feindbild aufzubauen. Wer ernsthaft im Geschäft ist und rechnen kann, weiß doch warum die BIMA nicht bereit ist, im Zustand gute, verkaufsfähige Häuser abzureißen.

Wir berichteten kürzlich schon zu dem Thema:

http://bift-gk.de/es-geht-los-bima-beginnt-mit-verkauf-der-haeuser-der-anderen-seite

Wir wissen schon warum man da noch lange und teuer (etwa 58,000 Euro für die Entwicklung des Konzeptes) und leider für eine echte Totgeburt von Anfang an nachdenkt. Das ist ja nun wirklich sowieso Vergangenheit nach dem aktuellen Verkaufs-Engagement der BIMA hier. Konzepte mit ernsthaften Partnern liegen ja vor. Professionalität wäre auch anders möglich gewesen.

Auf das was da nun im Stadtrat und in der Verwaltung passiert hat von den betroffenen Bürgerinnen und Bürger hier echt keiner mehr Lust. Ergebnisse und echter Fortschritt sind vielmehr gefragt!

Schafft das der Stadtrat auch ohne kompetenten Bürgermeister und entsprechend führerlose Situation in der Verwaltung? Bitte nicht nur jammern und auf die Stimmen der nächsten Wahl hoffen (wird eh eine Katastrophe in Geilenkirchen).

Wir hier hoffen und glauben an und auf mehr als „Lala“ für unser Thema.

Einen schönen Feierabend aus der Siedlung und für die Siedlung.

Stellv. für die BIFT-GK

Norbert Grimm
Dipl.-Kaufmann

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Liebe Freundinnen und Freunde der Fliegerhorstsiedlung Neu-Teveren,

es geht los, in der Gneisenaustraße werden jetzt sechs weitere Häuser von der BIMA zum Kauf angeboten:  Immobilienscout24   – man achte auf die Details in der Anzeige!

Anmerkung des Verfassers der zugegebener Maßen anderen Art im Kontext Entwicklung eines städtebaulichen energetischen Sanierungskonzeptes und der Vorgehensweise der BIMA:

“Wir warten nicht wir starten was immer auch geschieht, bei Wind und Wetter klingt das Fliegerlied.”

https://www.youtube.com/watch?v=UZOKlbAF5n0

Die BIFT-GK hat diese Woche zu dem Thema in einem persönlichen Gespräch mit dem Bürgermeister Georg Schmitz erfahren, dass der technische Beigeordnete der Stadt Geilenkirchen Markus Mönter “noch mal versucht ein Gespräch mit der BIMA zu führen sucht auch wegen dem Abriss der Stauffenbergstraße”.  Hört sich für uns nach totaler Sackgasse an!

Der Verfasser kann es sich bei allem Verständnis für die Jagd nach Fördermitteln nicht verkneifen hier mal eine recht einfache Rechnung aus betriebswirtschaftlicher Sicht aufzumachen:

35 Häuser in der Stauffenbergstraße bedeuten für die BIMA eine Chance auf Rund 2,1 Millionen Euro Einnahmen für den Bund. Der Abriss würde insbesondere bei Altlasten in der Bausubstanz sicher mit mehreren Millionen Euro Kosten auf der Sollseite zu Buche schlagen.

Kein Eigentümer ist so doof, dass er das nur ansatzweise in Erwägung ziehen würde, wenn sich ein Konzept auch noch so nett liest. Hinzu kommt, dass wir als Bürgerinitiative schon mehrfach angemahnt haben, dass das Konzept in dem Punkt inakzeptabel ist, weil die Substanz der Häuser im Vergleich mit anderen Objekten in der Siedlung in einem vergleichsweise guten Zustand sind. Weiterhin sind die Objekte fast vollständig in der Vermietung und wir wissen, dass es für viele Mieterinnen und Mieter auch eine ernsthafte Option wäre diese Objekte als Eigentum zu erwerben.

Da nun als Stadt über Satzungen als “Verhinderer” in Erscheinung zu treten, wenn es bei solchen potentiellen Käufern dann auch darum geht, die Häuser dann zu sanieren, ist wenig zuträglich!!!

Wir verstehen den eher hilflosen Versuch, in den Verhandlungen mit der BIMA mehr Druck aufbauen zu können in Richtung auf Reduzierung der Verkaufbarkeit (weil ja qua Konzept diese Objekte für den Rückbau vorgesehen).

Witzig auch, dass die Stadt Geilenkirchen auf der etwa 10-jährigen “Jagd nach einem Investor” zwei Dinge offenbar wenig bedacht hat:

  • Großinvestoren wachsen nicht auf Bäumen, sie haben dann oft auch sehr unerfreuliche Tendenzen. Sie entmieten, sanieren, machen dann bundesweit tolle Einstiegsangebote (3 Monate Mietfrei und Flachbildschirm gratis). Dann kommen Menschen aus ganz Deutschland her und raten Sie einfach mal wer dann im Schwerpunkt die Mieten zahlt, verehrte Experten des SGB2?
  • Weiterhin könnte man doch mal darüber nachdenken, wenn man schon so wenig Zugang zu Investoren hat, einfach die einzubeziehen, die über ihr Firmenkundengeschäft regional regelmäßig und professionell damit zu tun haben und sowas aus berufenem Munde auch für erfolgversprechend halten würden.
  • Warum kümmert sich die Stadt Geilenkirchen nicht einfach um Ihre eigene Eigentums-Verpflichtungen, eine vernünftige Straßen- und Kanalinfrastruktur zu schaffen hier, zu der sie doch klar verpflichtet ist, anstatt wieder irgendwelchen Traumvorstellungen wie “AWACS am Stiel” halbherzig und zu langsam hinterher zu eilen?

Auch da haben wir mit regional Top-Führungsverantwortlichen der Finanzwirtschaft (bei Begehungen und Austausch hier) Gespräche geführt, die uns wirklich die Augen geöffnet haben.  Wen dürfen wir am Wochenende hier eigentlich noch wach küssen?

Wir hoffen sehr, dass die Akteure aus Politik, Verwaltung, Stadtrat, Bezirks-, Landes- und Bundesregierung uns in unserer Sache hier weiter aktiv unterstützen.

Sicher ist, wir bleiben weiter dran!!!

Herzliche Grüße aus der Siedlung und für die Siedlung

Stellv. für die BIFT-GK
Norbert Grimm
Dipl.-Kaufmann

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Liebe Freundinnen und Freunde der BIFT-GK,

eigentlich nicht unser Stil, aber manchmal muss man Dinge auch echt mal klar ansprechen:

Ein zur Zeit stark expandierendes Unternehmen aus Geilenkirchen scheint ein neues Geschäftsmodell entwickelt zu haben.  Das läuft dann so:

Häuser in der Fliegerhorstsiedlung Neu-Teveren werden angemietet, zunächst etwa sechs, jetzt offenbar noch weitere Häuser. Diese werden dann fix renoviert und sogar möbliert. Dann werden Arbeiter aus xxxxxxxxxx dort untergebracht, jeweils etwa sechs Männer pro Haus.

Bis hier hin alles eigentlich noch gut.

Dumm ist nur, dass diese Arbeiter nach eigenen Angaben sich für fünf Euro die Stunde plus einem Euro für was auch immer in dem Unternehmen in Schichten dumm und doof arbeiten. Willkommen in der deutschen Wirklichkeit in Sachen Arbeitsmarktpolitik.

Sicher gibt es da von dubiosen Vertragsverhältnissen für Saisonarbeiter über Werksverträge oder irgendwelche Arbeitnehmerüberlasser in Fremdländern Möglichkeiten sowas gegen Grundsätze wie Treu und Glauben noch darzustellen. Sicher auch, dass wenn diese Männer nicht alle zufällig selbständig sind, irgend eine Gesetzeslücke hier in Geilenkirchen gerade peinlich genau ausgenutzt wird.

Das ist Ausbeutung par exellance!!!

Und das alles bei einem Unternehmen, dem es offensichtlich sehr gut geht, um nicht noch auf die aktuelle besonders positive langfristige Auftragssituation hier gesondert einzugehen. Selbst die vermeintlich kostenlose Unterbringung hier würde das Problem der totale Ausbeutung und Unterbezahlung sicher nicht heilen (etwa 500 Euro im Monat). Es erinnert ein wenig an moderne Sklaverei, zumal unabhängig von Tarifen längst ein Mindestlohn in Deutschland vorgeschrieben ist.

Böse auch, dass sich die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben als Einrichtung der Bundesrepublik Deutschland über ihre Verwaltungsgesellschaft offenbar ohne oder vielleicht auch in voller Kenntnis über das hinwegsetzt und daran noch verdient. Wir hörten aus dem Munde des Bürgermeisters persönlich in einer Zufallsbegegnung gestern, dass genau dieses Unternehmen die Gewerbefläche verdoppeln will und dazu kommende Woche ein Gespräch mit dem Bürgermeister Georg Schmitz ansteht.

Der Bürgermeister wurde sodann voll umfänglich über unsere Vermutungen informiert und gebeten nachfolgendes auch dort zum Thema zu machen ohne nur an die Vermarktung von Gewerbeflächen zu denken. Wir haben ihn jedenfalls klar dazu aufgefordert. Klartext: 

Wir als Bürgerinitiative Fliegerhorstsiedlung Neu-Teveren können das nicht gut heißen.

Wir werden alle Kontakte zu Gewerkschaften bis zum Bundestag, von Presse bis zu Medien und auch zur BIMA nutzen um sicher zu stellen, dass hier nicht geschäftsmäßig passiert, was in Deutschland wirklich niemand will oder verstehen könnte.

Herzliche Grüße aus der Siedlung und für die Siedlung

Stellv. für die BIFT-GK
Norbert Grimm
Dipl.-Kaufmann

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